WordPress: von der Weblog-Software zum Content-Management-System

WordPress als Weblog-Software

WordPress wurde Anfang 2000 als ein Weblog-System entwickelt. Es war kostenfrei und für jeden über den Browser zugänglich. Mit der Software konnte man Beiträge (Posts) erstellen, die dann unter einer bestimmten URL sichtbar wurden. Auch die Optik ließ sich durch vorgefertigte Layouts (Templates) je nach Belieben und Geschmack ändern. Durch WordPress war es nun für jeden auch ohne Programmierkenntnisse möglich, seine eigene Webseite zu gestalten. Hauptsächlich fand dies im privaten Bereich Anwendung, zum Beispiel um der Familie und den Freunden zu Hause von seinem Auslandsaufenthalt zu berichten oder der Welt von seinem täglichen Leben zu erzählen.

WordPress als Content-Management-System

Im Lauf der Zeit wurde WordPress immer weiter entwickelt. Neben den Beiträgen konnten auch statische Seiten angelegt werden. Durch Erweiterungen (Plugins) konnte der Funktionsumfang der Webseite vergrößert und nach persönlichen Bedürfnissen angepasst werden. Auch die Zahl der Templates wuchs an und man hatte die Möglichkeit, sein Webseiten-Design selbstständig zu programmieren. Nach und nach bewegte sich WordPress immer weiter weg von der klassischen Blog-Software hin zu einem richtigen Content-Management-System (CMS), mit dem ganze Webseiten aufgebaut und einfach verwaltet werden können.

Dass WordPress ein vollumfängliches und gutes CMS ist, zeigte sich bereits 2009 als es mit dem Open Source CMS Award für das „Overall Best Open Source CMS“ ausgezeichnet wurde. WordPress erlangte immer mehr Bekanntheit und Beliebtheit. Nicht nur Blogger griffen darauf zurück, sondern auch Unternehmen erstellten ihren Internetauftritt mit WordPress. Heute ist WordPress das meist genutzte CMS und liegt weit vor Joomla und Typo3.

Der Umfang von WordPress

WordPress bringt alle wichtigen Funktionen als Content-Management-System von Haus aus mit. Man kann damit recht einfach und schnell Webseiten-Inhalte einfügen und bearbeiten. Neben Texten können auch weitere Medien wie Bilder verwaltet werden. Die Bedienung ist fast selbsterklärend und intuitiv. Die Webseite ist von überall aus zugänglich und bearbeitbar, man muss sich dazu lediglich im Browser-Fenster anmelden. Für die Nutzung an Mobilgeräten gibt es eine extra App. Es können auch mehrere Nutzer angelegt werden, die unterschiedliche Berechtigungen erhalten. WordPress wird auch immer weiter entwickelt, sodass die Bedienung noch weiter vereinfacht und erleichtert wird. Mit WordPress selbst lassen sich in erster Linie nur einfache Seiten erstellen ohne großen Funktionsumfang. Diesem wird mit Plugins entgegen gewirkt.

Plugins

Durch Erweiterungen lässt sich WordPress mit zusätzlichen Features ausstatten und an die eigenen Bedürfnisse anpassen. So können zum Beispiel Kontaktformulare in die Webseite eingebunden oder ein Shop-System integriert werden. Es gibt Plugins für zahlreiche Anforderungen. Einige dieser Plugins sind kostenfrei erhältlich, andere kosten je nach Funktionsumfang Geld. WordPress ist zwar auch für die Unternehmens-Webseiten kostenlos nutzbar, doch häufig kommen zusätzliche Kosten auf, da bestimmte Funktionen nur über kostenpflichtige Plugins realisiert werden können. Dies sollte man immer bedenken, wenn man sich für WordPress als CMS entscheidet. Ähnlich verhält es sich mit den Templates.

Templates

Auch das Layout der Webseite lässt sich an die eigenen Wünsche und Vorstellungen oder an das bestehende Corporate Design anpassen. Hierfür stehen zahlreiche Templates zur Auswahl, die je nach Umfang kostenlos oder kostenpflichtig sind. Gerade wenn individuelle Anpassungen und Änderungen vorgenommen werden sollen, sollte auf kostenpflichtige Templates zurückgegriffen werden. Neben der Auswahl von Templates bietet WordPress auch die Möglichkeit, ein ganz eigenes und individuelles Layout zu entwerfen, zu programmieren und zu verwenden.

Nachteile von WordPress

WordPress ist ein mächtiges und sehr umfangreiches Werkzeug zur Erstellung und Verwaltung von Webseiten. Obwohl die Nutzung kostenfrei ist, können schnell Kosten durch die Verwendung von Templates und Plugins entstehen. Je komplexer die Webseite werden soll, desto komplizierter wird die Handhabung und Verwaltung der Webseite mit WordPress. Unter Umständen sind doch Programmier- und HTML-Kenntnisse erforderlich und Mitarbeiter müssen eingehend im Umgang geschult werden. Da WordPress ein beliebtes und stark genutztes System ist, ist es leider auch Ziel von Hacker-Angriffen. Um diesem entgegen zu beugen, sollten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen eingerichtet werden und WordPress selbst sowie alles verwendeten Plugins und Templates müssen regelmäßig aktualisiert werden, was einen erhöhten Verwaltungsaufwand bedeutet, der zum Beispiel bei unserem eigenen onlineoff CMS entfällt. Aber WordPress ist eine starke Alternative für zum Beispiel kleine Unternehmen mit geringem Budget und einem überschaubaren Webseiten-Umfang. Bei Interesse melden Sie sich einfach bei uns. Wir beraten Sie gerne, ob die Realisierung mit WordPress für Ihr Projekt in Frage kommt.

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