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Schulhomepage - die beste Internetseite für die Schule

Der perfekte Online-Auftritt

 

Landkreis. Er ist wie eine Visitenkarte für die ganze Welt. Der Auftritt im Internet sollte also möglichst perfekt sein. Schüler und Lehrer bemühen sich oft gemeinsam, die Website ihrer Schule zu pflegen. Mal haben sie damit Erfolg und mal weniger. Wie der perfekte Auftritt einer Schule im Netz aussehen könnte, hat K!ar.Text einen Experten gefragt. Wolfgang Palesch von der Leipheimer Internet- und Werbeagentur Onlineoff gibt Antworten.

 

„Die Website sollte ein aussagekräftiges Design haben", sagt Palesch. Am besten schafft er bei den Schülern ein gewisses „Wir-Gefühl". Der erste visuelle Eindruck entscheidet eben nicht nur im Internet, was gefällt und was nicht. Ebenso wichtig findet Palesch, dass Informationen vermittelt werden, die für die Nutzer von Bedeutung sind. Doch zuerst zum Layout.

 

Davon profitieren die Besucher der Website am meisten, wenn sie sich schnell zurechtfinden. Möglichst zügig sollten die User an die Informationen kommen, die sie eigentlich suchen. Je strukturierter ein Internetauftritt aufgebaut ist, desto besser lässt er sich nutzen. „Usability" nennt das Fachmann Palesch. Er empfiehlt, feststehende Elemente einzubauen. Das Impressum, der Terminkalender oder Kontaktdaten könnten beispielsweise auf allen Seiten immer an der gleichen Stelle stehen. Auch der Footer, die letzte Zeile einer Site, könne identisch sein, schlägt Palesch vor.

 

„Nice to have" nennt der Experte folgende Mittel, um den Auftritt im Netz aufzumöbeln: So könnte beispielsweise der Standort der Schule von Google Maps angezeigt werden, statt wie bisher mit der eigenen Wegbeschreibung. Interessant wäre zudem ein Forum. Palesch stellt sich vor, dass dieses Forum ähnlich wie ein schwarzes Brett funktioniert - mit Nachhilfeangeboten beispielsweise. Der Experte empfiehlt: „Wichtig ist, dass dieses Forum moderiert wird."

 

Hausaufgaben im Netz

 

Außerdem regt er an, dass Prüfungsaufgaben von früheren Jahrgängen online gestellt werden oder aktuelle Arbeitsblätter, auf die dann jeder Schüler bequem von zu Hause aus Zugriff hätte. Links zu Stellenbörsen oder Ähnlichem könnten das Angebot für den Nutzer vervollständigen. Damit sie nicht vergessen werden: Auch Hausaufgaben ließen sich auf der Homepage verkünden. Wer sie schon gemacht hat, würde sich sicher über kleine Online-Spiele freuen: Rechnen oder Gedächtnistraining zum Beispiel.

 

Die optimale technische Ausrüstung: X-Html, CSS (Cascading Stylesheets), Java-Script und ein CMS (Content Management System), sagt Palesch. Den grafischen und technischen Bereich würde er aber lieber die Schule betreuen lassen, während sich die Schüler um den content, also die Inhalte des Internetauftritts kümmern.

 

Zu viel und zu kompliziert? Keine Panik. Auch Palesch weiß, wie viel Arbeit dahinter steckt. „Es gibt zwar immer mehr engagierte Lehrer, die sich um Websites kümmern, doch das alles kostet immer noch viel Geld." Zudem sei die technische Erstellung einer Website sehr aufwendig, auch zeitlich. Wenn Zeit und Geld knapp sind, reicht es vielleicht ja auch schon, nur eine Idee umzusetzen, die Euch am besten gefällt.

 

Author: Katja Belitz

 

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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